Maronenröhrling, Braunkappen, Marone, Blaupilz, Imleria Badia

MARONENRÖHRLINGE SIND ESSBAR | SEHR GUTE UND HÄUFIGER SPEISEPILZE

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Bezeichnung:Maronenröhrling, Braunkappen, Marone, Blaupilz, Kastanienröhrling, Brauni, Braunkuppen, Boletus Badius, Imleria Badia
Verwechslung:
Beschreibung:

Jung ist der Hut der Braunkappe halbkugelig und später unregelmäßig gewölbt. Es misst meist 5-15 Zentimeter im Durchmesser und die Huthaut hat eine charakteristische "kastanienbraune" Farbe. Bekommen Maronenröhrlinge viel Sonne ab, kann die Huthaut ausbleichen und auch hellere Farbtöne annehmen. Bei Feuchtigkeit wird die Huthaut schnell schmierig / schleimig.

Die bei jungen Exemplaren feinporigen Röhren auf der Hutunterseite, haben eine helle bis olivgelbliche Farbe und sind am Stiel ausgebuchtet gewachsen. Auf Druck verfärben sich die Röhren des Maronenröhrlings deutlich blau-grün.

Der Stiel des Maronenröhrlings hat meist eine zylindrische Form und ist zur Stielbasis hin zugespitzt. Es sind aber auch knollige, bauchige und gebogene Stiele möglich. Mit seinem braun-gelblichen Farbton ist der Stiel immer blasser gefärbt als die Huthaut. Die Stielrinde ist glatt und hat eine für den Maronenröhrling typische, eingewachsene Maserung.

Das Fleisch des Maronenröhrlings ist weiß/gelblich und blaut bei Verletzung. Der Pilz riecht angenehm pilzig bis säuerlich. Es handelt sich um einen häufigen und sehr beliebten Speisepilz, der von der Qualität aber nicht an den festfleischigeren Steinpilz herankommt.

Maronenröhrlinge finden:

Der Maronenröhrling ist bei uns in Mitteleuropa weit verbreitet. Man findet die auch Braunkappen genannten Pilze von der Küste bis in die Alpen. Er fühlt sich vor allem im Nadelwald (alte Fichtenbestände) wohl, ist aber auch an und um Lärchen häufig zu finden. Je nach Witterung findet man den Pilz über eine relativ lange Zeitspanne von Juni bis November. Hauptsaison für den Maronenröhrling ist vor allem in den Monaten September und Oktober (bis zum ersten Frost).