Käppchenmorchel, Morchella semilibera

DIE KÄPPCHENMORCHEL IST ESSBAR | TYPISCHER FRÜHLINGSPILZ

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Bezeichnung:Käppchenmorchel, Halbfreie Morchel, Mützenmorchel, Glockenmorchel, Morchella semilibera
Synonyme:Morchella acuta, Morchella hybrida, Morchella rimosipes, Mitrophora semilibera, Mitrophora hybrida, Mitrophora rimosipes, Morilla rimosipes, Morilla semilibera, Phalloboletus rimosipes, Helvella hybrid
Gattung:

Morchella, Morcheln

Verwechslung:
Diese Art finden:

Die Käppchenmorchel ist ein Folgezersetzer und erscheint vor allem in Au- und Mischwäldern. Im Gegensatz zu den anderen Morchelarten, wie zum Beispiel der Speisemorchel, Morchella esculenta, erscheint die Käppchenmorchel aber häufiger bei Pappeln statt bei Eschen.

Die Käppchenmorchel kann auch auf einjährigem Rindenmulch (dabei häufig zusammen mit Rindenmulch-Spitzmorcheln) erscheinen. Vor allem nach ergiebigen Regenfällen und warmen Temperaturen sind die auf Rindenmulch erscheinenden Morcheln häufig.

Bei den Morcheln und so auch den Käppchenmorcheln handelt es sich um typische Frühlingspilze. In wärmeren Regionen findet man die Käppchenmorchel bereits ab März. Bei uns in Oberbayern erscheint die Käppchenmorchel in der Regel nie vor April. Hauptsächlich finden kann man die Art bei uns im Zeitraum 15. April bis 15. Mai.


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Beschreibung:

Die Käppchenmorchel bildet bis zu fünf Zentimeter breite, hellbräunliche bis dunkelbräunlich gefärbte Käppchen aus. Das Käppchen besitzt dabei eine für Morcheln typische, wabenartige Struktur und ist innen hohl.

Der Stiel der Käppchenmorchel ist weißgelblich bis gelbbräunlich gefärbt und relativ dünnfleischig. Der Stiel ist hohl und außen mit körnigen, weißlich gefärbten Schüppchen besetzt. Das Sporenpulver der Käppchenmorchel ist weißlich gefärbt.

Das Fleisch der Käppchenmorchel ist relativ dünn und weißlich bis weißgelblich gefärbt. Das Fleisch hat eine für Morcheln typische, wachsartige Konsistenz und ist relativ brüchig. Der Geruch fällt angenehm morchelartig / pilzig aus.

Die Geschmacksprobe fällt bei der Käppchenmorchel zwar mild aus, sollte auf Grund der Giftigkeit roher Exemplare aber (wie bei allen Morchel-Arten) vermieden werden.

Speisewert:

Die Käppchenmorchel ist ein guter Speisepilz, der geschmacklich leider nicht ganz an wilde Spitzmorcheln oder auch Speismorcheln und Morchelbecherlinge heran kommt. Wie alle Morchel-Arten ist auch die Käppchenmorchel roh giftig, weshalb auf eine ausreichende Garzeit unbedingt zu achten ist. Wie auch bei den Spitzmorcheln besitzen die wild gewachsenen Käppchenmorcheln einen feineren Geschmack, als Funde auf Rindenmulch.

Morchella-Syndrom:

Einige Menschen vertragen Morcheln überhaupt nicht. Es kommt nach dem Verzehr zu Gleichgewichtsproblemen, Schwindel, Bewegungsstörungen und Trunkenheitsgefühl. Das Morchella-Syndrom kann sich tatsächlich wie ein Alkoholrausch anfühlen. Sollte man nach dem Verzehr von Morcheln die beschriebenen Symptome bekommen, dann sollte man in Zukunft auf den Verzehr von Morcheln besser verzichten.

Runzelverpel:

Der typische Verwechslungspartner der Käppchenmorchel ist die Runzelverpel. Die Runzelverpel sieht dabei nicht nur sehr ähnlich aus, sondern hat sehr ähnliche Ansprüche an das Habitat und erscheint ebenfalls gerne bei Pappel. Unterschieden werden können die beiden Arten vor allem über die folgenden Merkmale:

  • Käppchenmorchel: Stiel komplett hohl und Hut zu einem Drittel mit dem Stiel verbunden
  • Runzelverpel: Stiel kammerartig / wattig hohl und Hut nur an der Stielspitze mit dem Stiel verbunden.