Gemeiner Spaltblättling, Schizophyllum commune

DER GEMEINE SPALTBLÄTTLING IST UNGENIESSBAR


Bezeichnung:Gemeiner Spaltblättling, Schizophyllum commune
Verwechslung:
  • Ungenießbar: Flaumiges Krüppelfüßchen, Crepidotus luteolus
  • Ungenießbar: Grauer Adermoosling, Arrhenia acerosa
  • Ungenießbar: Dichtblättriger Liliputseitling, Resupinatus applicatus
  • Ungenießbar: Violettblättriger Zwergknäueling, Panellus violaceofulvus
  • Ungenießbar: Milder Zwergknäueling, Panellus mitis
Gattung:

Schizophyllum, Spaltblättlinge

Gemeine Spaltblättlinge finden:

Finden kann man die Gemeinen Spaltblättlinge vor allem an Laub- aber auch an Nadelholz. Die Art erscheint ganzjährig. Vor allem an sonnigen Stellen im Wald zu finden. Am einfachsten lässt sich der Gemeine Spaltblättling unserer Erfahrung nach im Winter finden.





Beschreibung:

Der Gemeine Spaltblättling bildet einen bis zu 4 Zentimeter großen Hut aus. Der Hut ist weißgräulich gefärbt und auf der Hutoberseitig filzig bis haarig. Die Hutform ist den Seitlingen sehr ähnlich und erinnert an eine Muschel.

Der Gemeine Spaltblättling kann einen schwach ausgebildeten Stiel ausbilden, oder direkt aus dem Substrat herauswachsen. Das Fleisch ist weißgräulich bis bräunlich gefärbt und sehr dünn.

Die Lamellen des Gemeinen Spaltblättlings sind rosagräulich bis bräunlich gefärbt. Die Lamellen laufen zur Basis des Fruchtkörpers hin zusammen. Die Lamellen sind biegsam und zäh.

Gesundheitsgefahr:

Ist das Immunsystem bereits geschwächt kann das Einatmen von Sporen des Gemeinen Spaltblättling zu einer schweren Lungenfunktionsstörung führen, die sogar tödlich endlich kann.

Verwendung als Heilpilz:

Die Wirkung als Heilpilz wurde beim Gemeinen Spaltblättling in Europa bisher nicht anerkannt. Vor allem in fernöstlichen Ländern wird der Gemeine Spaltblättling aber zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems, zur Unterstützung von Tumorbehandlungen, als Unterstützung des Körpers bei einer Chemotherapie oder Bestrahlung, sowie bei gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.