Safrangelber Saftling, Hygrocybe acutoconica

DER SAFRANGELBE SAFTLING IST SCHWACH GIFTIG | REGIONAL SELTEN

Bezeichnung

Safrangelber Saftling, Spitzgebuckelter Saftling, Hygrocybe acutoconica

Gattung

Hygrocybe, Saftlinge

Diese Art finden

Der Safrangelbe Saftling gehört mit dem Kegeligen Saftling zu den häufigsten Arten aus der Gattung der Saftlinge. Dennoch gelten beide Arten als selten und sind dementsprechend geschützt.

Finden kann man den Safrangelben Saftling auf ungedüngten Wiesen oder Weiden. Gerne erscheinen die Safrangelben Saftlinge dabei in Parks, auf Spielplätzen, auf Liegewiesen am Badesee, auf Friedhöfen, oder auch auf anderen parkähnlichen Flächen. Der Safrangelbe Saftling bevorzugt eher feuchte Böden und schattige Plätze.

Giftwirkung

Der Safrangelbe Saftling ist nur schwach giftig. Beim Verzehr (z. B. durch spielende Kinder) drohen daher zum Glück nur schwache Magen-Darm-Störungen, ohne Folgeschäden.



Beschreibung

Der Safrangelbe Saftling bildet relativ kleine und zierliche Fruchtkörper aus. Der Hut kann dabei leuchtend gelblich, orangegelblich, oder auch chromgelblich gefärbt sein. Markant ist die spitzgebuckelte Hutform mit einer relativ rundlichen Spitze in der Hutmitte ausgewachsener Fruchtkörper. Bei jungen Fruchtkörpern fällt die Hutoberseite noch glatt aus. Ausgewachsene bzw. ältere Fruchtkörper sind am Hutrand meist deutlich gerieft.

Auf der Hutunterseite befinden sich beim Safrangelben Saftling weißlich bis weißgelblich gefärbte Lamellen. Die Lamellen wirken fas frei, sind aber ganz fein am Stiel angewachsen. Die Lamellen besitzen Zwischenlamellen. Die einzelnen Schneiden sind gesägt und wirken oft wellig. Das Sporenpulver des Safrangelben Saftlings ist weißlich gefärbt.

Der Stiel des Safrangelben Saftlings ist hellgelblich bis orangegelblich gefärbt. Zur Stielbasis hin ist der Safrangelbe Saftling meist deutlich heller gefärbt und kann hier sogar fast komplett weißlich wirken. Der Stiel ist faserig und hohl.

Das Fleisch des Safrangelben Saftlings ist insgesamt hellgelblich gefärbt. Beim Hutfleisch und an der Basis kann das Fleisch auch eher weißlich ausfallen. Der Safrangelbe Saftling besitzt einen angenehmen Geruch. Die Geschmacksprobe fällt mild aus.

Wuchsort als Problem

Saftlinge wachsen allgemein meist da, wo sich auch viele Spaziergänger, Kinder und Haustiere - vor allem Hunde & Katzen - aufhalten. Das führt oft dazu, dass die leuchtend bunten Saftlinge nicht bemerkt und umgetreten, von Kindern gesammelt, oder auch von Haustieren gefressen werden.

Auch bei unseren bisherigen Funden war meist ein großer Teil der zu findenden Saftlinge bereits vom Myzel getrennt und lag neben frisch nachgewachsenen Fruchtkörpern.

Streng geschützt

Das Sammeln von Saftlingen ist in Deutschland durch das Bundesartenschutzgesetz verboten, weshalb alle gefunden Saftlinge immer im Habitat verbleiben müssen.

Synonyme

Hygrocybe aurantiolutescens, Hygrocybe constans, Hygrocybe langei, Hygrocybe persistens, Hygrocybe subglobispora, Hygrophorus acutoconicus, Hygrophorus aurantiolutescens, Hygrophorus konradii, Hygrophorus langei, Hygrophorus persistens