Schopftintling, Spargelpilz, Coprinus comatus

SCHOPFTINTLINGE SIND ESSBAR | JUNG EINER DER BESTEN SPEISEPILZ

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Bezeichnung:Schopftintling, Schopfpilz, Spargelpilz, Tintenpilz, Coprinus comatus
Synonyme:Coprinus porcellanus, Coprinus ovatus, Agaricus porcellanus
Verwechslung:
Gattung:Coprinus, Tintlinge
Schopftintlinge finden:

Den Schopftintling findet man bei uns in Oberbayern in fast jedem Wald. Er fühlt sich aber auch in Gärten, auf Wiesen oder in Parks heimisch. Vor allem auf nährstoffreichen, feuchten Böden ist er häufig zu finden. Vor allem 2-3 Tage nach größeren Regenfällen ist der Schopftintling sehr häufig zu finden.

Erste Funde des Schopftintlings kann man in manchen Jahren bereits im Mai / Juni machen. Hauptsächlich finden wir den Schopftintling aber vom August / September bis zum ersten Frost im November.

Schopftintlinge 2017:

Bildergalerie zu unseren Funden des Schopftintlings aus dem Pilzjahr 2017: https://pilzwelten.de/unser-pilzjahr-2018/schopftintling-spargelpilz-coprinus-comatus (48 Bilder)

Schopftintlinge 2018:

Bildergalerie zu unseren Funden des Schopftintlings aus dem Pilzjahr 2018: https://pilzwelten.de/unser-pilzjahr-2018/schopftintling-spargelpilz-coprinus-comatus (48 Bilder)



Beschreibung:

Der Schopftintling erreicht einen Hutdurchmesser von bis zu 15 Zentimetern. Der Hut ist zunächst weißlich gefärbt und zerfließt später zu einer schwarzen, tintenähnlichen Masse. Die Hutoberfläche ist mit weißlichen Schüppchen besetzt. Am Hutscheitelpunkt ist der Schopftintling aber glatt und hellbräunlich gefärbt. Die Hutform ist in ausgewachsenem, perfektem Zustand walzenförmig.

Die Lamellen des Schopftintlings sind jung weißlich gefärbt, können mit zunehmendem Alter aber auch einen leichten rosa Farbstich besitzen. Die Lamellen stehen gedrängt und sind frei. Im Alter zerfließen die Lamellen (wie der Rest des Hutfleisches) zu einer schwarzen, tintenähnlichen Masse. Das Sporenpulver ist schwarz gefärbt.

Der Schopftintling besitzt einen weißlich gefärbten Stiel. Sobald sich der Hut etwas öffnet besitzt der Stiel des Schopftintlings einen vergänglichen, weißlich gefärbten Stielring. Die Stielbasis kann leicht knollig ausfallen. Der Stiel fällt in der Regel glatt aus, kann im Alter aber auch leicht genattert ausfallen.

Das Fleisch des Schopftintlings ist bei jungen Exemplaren weißlich gefärbt und zerfließt im Alter komplett zu einer schwarzen Masse. Der Geschmack und Geruch fallen angenehm pilzig aus.

Giftig mit Alkohol?:

In der Literatur wird oft vor Vergiftungen in Zusammenhang mit Alkohol gewarnt. Der Schopftintling enthält zwar Coprin, aber nur sehr geringe Mengen (1-4 mg/kg), weshalb in der Regel keine Beschwerden durch Alkoholgenuss beim Verzehr von Schopftintlingen auftreten. Bei einem Erwachsenen geht man davon aus, dass bis zu 20-25mg Coprin in Zusammenhang mit Alkohol unbedenklich sind. Das heißt, dass man mehrere Kilogramm Schopftintling zusammen mit Alkohol verzehren müsste, um Vergiftungserscheinungen zu bemerken.

Im Gegensatz dazu enthält der (ohne Alkohol ebenfalls essbare) Faltentintling im Durchschnitt um die 250 mg/kg Coprin, weshalb beim Verzehr dieser Art Alkohol auf keinen Fall verzehrt werden sollte.

Zusammenfassend lässt sich hier sagen, dass ein Glas Wein oder Bier zu einem Gericht mit Schopftintlingen aus unserer Sicht unbedenklich sein sollte, beim Verzehr von Faltentintlingen Alkohol einige Tage vor und nach der Mahlzeit aber keines Falls konsumiert werden sollte.

Schopftintlinge haltbar machen:

Immer wieder erreicht uns die Frage, ob man Schopftintlinge haltbar machen kann. Schopftintlinge sollten unserer Ansicht nach sofort verzehrt werden, da der Zersetzungsprozess der Schopftintlinge sofort mit der Ernte des Fruchtkörpers beginnt.

Ein Aufbewahren der Schopftintlinge im Kühlschrank für mehrere Stunden ist selbst bei jungen Exemplaren meist nicht möglich. Auch das Trocknen im Backofen, oder mit dem Dörrautomaten ist aus unserer Sicht nicht zu empfehlen, da auch hier der Trockenprozess länger dauert, als das Zerfließen der Funde.

Die einzige Möglichkeit die Zersetzung zu unterbinden ist einfrieren. Das führt nach eigener Erfahrung zu einem gewissen Qualitätsverlust, weshalb Schopftintlinge aus unserer Sicht immer sofort (z. B. als Vorspeise, wenn ansonsten kein Pilzgericht geplant ist) verzehrt werden sollten.

Schopftintlinge zubereiten:

Die frischen Schopftintlinge säubern & halbieren. In einer beschichteten Pfanne etwas Butter zerlassen und die Schopftintlinge zuerst mit der flachen Seite anbraten. Nach 1-2 Minuten wenden. Sobald die Schopftintlinge durchgebraten sind nur mit etwas groben Meersalz würzen. Man kann die Schopftintlinge als Vorspeise pur, oder als Hauptspeise auf einem Butterbrot servieren.