Gelbgestiefelter Schleimkopf, Cortinarius triumphans

DER GELBGESTIEFELTE SCHLEIMKOPF IST ESSBAR | SELTEN | SCHONENSWERT

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Bezeichnung:Gelbgestiefelter Schleimkopf, Gelbfußschleimkopf, Cortinarius triumphans
Synonyme:Cortinarius crocolitus, Gomphos triumphans, Gomphos crocolitus
Verwechslung:
Gattung:

Cortinarius, Schleierlinge

Diese Art finden:

Der Gelbgestiefelte Schleimkopf ist ein Symbiosepilz, der nur in Kombination mit Birken erscheint. Beim Standort ist die Art ansonsten sehr variabel. Sie kann sowohl in Mischwäldern mit eingestreuten Birken, in reinen Birkenwäldern, aber auch in Parks oder Gärten mit Birken erscheinen.

Der Gelbgestiefelte Schleimkopf wird als relativ selten beschrieben und befindet sich sogar auf der "Roten Liste" bedrohter Arten (Status "RL3" - gefährdet). Bei uns im Landkreis Mühldorf (Oberbayern) sind uns drei Standorte in einem größeren Waldgebiet bekannt, an denen die Art fast jedes Jahr massenhaft erscheint. In anderen Wäldern konnten wir die Art aber bisher nicht finden, weshalb die Art auf ganz Deutschland bezogen wohl doch relativ selten zu sein scheint.

Der Gelbgestiefelte Schleimkopf ist bei uns ein typischer Herbst- bis Spätherbstpilz. In manchen Jahren erscheint die Art vereinzelt zwar schon im August. Richtig los geht es aber fast in jedem Jahr erst im September oder Oktober. Die Art steht dann mit teilweise hunderten Fruchtkörpern um verschiedene Birken herum.




Beschreibung:

Der Gelbgestiefelte Schleimkopf erreicht einen Hutdurchmesser von bis zu fünfzehn Zentimetern. Die Hutoberseite kann gelblich, gelbbräunlich oder auch hellbräunlich gefärbt sein. Bei trockener Witterung fällt der Hut matt aus. Bei feuchter Witterung ist der Hut schmierig und glänzt. Der Hutrand fällt eingerollt aus und ist oft mit bräunlich gefärbten Velumresten behangen.

Unter dem Hut befinden sich beim Gelbgestiefelten Schleimkopf grauviolett gefärbte Lamellen. Mit zunehmendem Alter verfärben sich die Lamellen durch das Sporenpulver ockerbräunlich. Die Lamellen sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen. Die einzelnen Schneiden sind wellig. Das Sporenpulver ist ockerbräunlich gefärbt.

Der Stiel des Gelbgestiefelten Schleimkopfes ist ein wichtiges Merkmal der Art. Der Stiel ist gelbbräunlich gefärbt und fällt zur Stielbasis hin meist deutlich keulenartig verdickt aus. Im oberen Stieldrittel befindet sich bei aufgeschirmten Fruchtkörpern ein angedeuteter Stielring, der bei Sporenreife oft mit ockerbräunlichem Sporenpulver behangen ist. Namensgebend ("gelbgestiefelt") sind die gelben bis gelbbräunlichen Velumbändern am Stiel.

Der Gelbgestiefelte Schleimkopf hat weißliches bis schwach weißbräunliches Fleisch. Der Gelbgestiefelte Schleimkopf ist relativ dickfleischig und wäre dementsprechend ergiebig. Der Gelbgestiefelte Schleimkopf besitzt keinen besonderen Geruch. Die Geschmacksprobe fällt mild aus.

Speisewert:

Der Gelbgestiefelte Schleimkopf ist ungiftig und kann theoretisch verzehrt werden. Allerdings besitzt die Art einen relativ minderwertigen Speisewert, was die Art maximal als Mischpilz brauchbar macht.

Da der Gelbgestiefelte Schleimkopf insgesamt als selten einzustufen ist, sollte die Art aus unserer Sicht generell nicht für Speisezwecke gesammelt werden und im Habitat verbleiben.

Hinzu kommt, dass der Gelbgestiefelte Schleimkopf sich in einer der komplexesten Gattung (Cortinarien / Schleierlinge) befindet. Es gibt in der Art viele stark giftige Arten und eine exakte Artabgrenzung ist vor allem für unerfahrene Sammler teilweise schwierig, weshalb eine vergleichsweise hohe Verwechslungsgefahr besteht.