Tannenstachelbart, Bartkoralle, Hericium flagellum

DER TANNENSTACHELBART IST ESSBAR UND EIN VIELFÄLTIGER HEILPILZ | STEHT IN DEUTSCHLAND AUF DER ROTEN LISTE

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Bezeichnung:Tannenstachelbart, Bartkoralle, Hericium flagellum
Verwechslung:
  • Essbar: Ästiger Stachelbart, Hericium coralloides
  • Essbar: Igelstachelbart, Hericium erinaceus
Gattung:Hericium, Stachelbärte
Heilpilz:

Der Tannenstachelbart ist ein vielfältiger Heilpilz, der vor in der traditionellen Japanischen / Chinesischen Medizin für viele verschiedene Krankheiten verabreicht wird, unter anderem: Angstzustände, Unruhe, Alzheimer, Nervenerkrankungen, Morbus Crohn und andere chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Alle Krebsarten im Verdauungstrakt (von der Speiseröhre bis zum Dickdarm). Der Tannenstachelbart soll außerdem das Immunsystem stärken und sogar gegen Übergewicht helfen (Verdauungsfördernd).




Beschreibung:

Der Fruchtkörper kann eine Größe von bis zu 60 Zentimeter im Durchmesser erreichen. Aus einer Art Strunk (ähnlich der Krausen Glucke) bildet der Tannenstachelbart weit verzweigte Äste mit herunterhängenden, weißlich (jung) bis gelblichen (im Alter) Stacheln.

Das Fleisch ist bei jungen Exemplaren weiß und weich. Je älter der Tannenstachelbart desto gelblicher und zäher wird das Fleisch des Fruchtkörpers. Der Geruch ist angenehm pilzig, der Geschmack wird als mild beschrieben.

Der Tannenstachelbart kann (wie alle Stachelbärte) kultiviert werden.

Stark gefährdet:

Der Tannenstachelbart ist stark gefährdet und steht deshalb in Deutschland (RL2 - stark gefährdet) und der Schweiz (VU - verletzlich) auf der roten Liste.

Tannenstachelbart finden:

Der Tannenstachelbart ist bei uns in Deutschland sehr selten zu finden und steht deswegen wie etwas weiter oben genauer beschrieben auf der "Roten Liste". Es handelt sich um einen Folgezersetzer der auf Nadelholz lebt. Er bewohnt dabei Totholz, Stümpfe und bevorzugt die Weißtanne. Er kommt aber auch an Fichte vor. Die Fruchtkörper erscheinen vom Sommer bis in den späten Herbst. Wir konnten unseren bisher einzigen Fund dieser Art im November 2018 an einer Weißtanne machen.