Breitblättriger Holzrübling, Megacollybia platyphylla

DER BREITBLÄTTRIGE HOLZRÜBLING IST SCHWACH GIFTIG | KLEINE MENGEN IN MISCHGERICHTEN MEIST UNBEDENKLICH

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Bezeichnung:Breitblättriger Holzrübling, Breitblatt, Breitblattrübling, Breitblättriger Samtrübling, Megacollybia platyphylla
Synonyme:Oudemansiella platyphylla, Gymnopus platyphyllus, Hydropus platyphyllus, Collybia grammocephala, Collybia repens, Collybia platyphylla, Collybia spuria, Clitocybula platyphylla, Clitocybula platyphylla, Tricholoma tenuiceps, Tricholomopsis platyphylla, Agaricus grammocephalus, Agaricus subulatus, Agaricus repens, Agaricus tenuiceps, Agaricus platyphyllus
Verwechslung:
Gattung

Holzrüblinge, Megacollybia

Dachpilze

Der Breitblättrige Holzrübling wird wohl am Häufigsten für eine Art aus der Gattung der Dachpilze gehalten. Vor allem das beim Breitblättrigen Holzrübling weißlich gefärbte Sporenpulver bietet ein perfektes Unterscheidungsmerkmal zu den verschiedenen Dachpilz-Arten, die alle ein rosa gefärbtes Sporenpulver besitzen.

Breitblättrige Holzrüblinge finden:

Breitblättrige Holzrüblinge haben relativ geringe Ansprüche an ihr Habitat und können sowohl auf Laub- als auch Nadelholz gefunden werden. Vor allem erscheint der Breitblättrige Holzrübling dabei auf vergrabenem Totholz, vermodernden Totholzstümpfen, oder auch au alten Holzlagerplätzen.

Breitblättrige Holzrüblinge sind Folgezersetzer und in den meisten Pilzjahren ein absoluter Massenpilz. Finden kann man Breitblättrige Holzrüblinge bereits im Frühling. Hauptsaison hat die Art bei uns in Oberbayern meist in den Sommermonaten. Finden kann man die Art aber oft auch noch bis weit in den November hinein (bis zum ersten harten Frost).




Beschreibung:

Der Breitblättrige Holzrübling ist relativ vielgestaltig und kann weißlich, gräulich, graubräunlich, oder auch dunkelgräulich gefärbt sein. Auch der Hutdurchmesser ist sehr variabel. Von sehr kleinen, zierlichen Fruchtkörpern mit einem Hutdurchmesser von unter fünf Zentimetern, bis zu stattlichen Fruchtkörpern mit Hutdurchmessern von an die zwanzig Zentimeter ist eigentlich alles möglich. Der Hut ist radialfaserig. Vor allem bei trockener Witterung kann der Hut aufreißen und so an die verschiedenen Arten aus der Gattung der Risspilze erinnern.

Die Lamellen des Breitblättrigen Holzrüblings sind weißlich gefärbt und können dabei auch schwach gelbstichig ausfallen. Namensgebend sind die sehr breiten, ausgebuchtet angewachsenen Lamellen („Breitblatt“). Das Sporenpulver des Breitblättrigen Holzrüblings ist weißlich gefärbt.

Auch der Stiel des Breitblättrigen Holzrüblings ist sehr variabel und kann kurz und dünn (fünf Zentimeter lang, ein bis zwei Zentimeter dick), aber auch dick und länglich (über zwölf Zentimeter lang und vier bis fünf Zentimeter dick) ausfallen. Der Stiel ist weißlich bis weißbräunlich gefärbt und wirkt oft etwas hellbräunlich überfasert. Die Stielbasis kann etwas verdickt ausfallen. Entnimmt man den kompletten Fruchtkörper sind an der Stielbasis häufig weißlich gefärbte Myzelfäden zu sehen, die ansonsten direkt mit dem Substrat verbunden sind. In der Regel ist der Stiel voll, bei ausgewachsenen Fruchtkörpern kann der Stiel aber auch hohl ausfallen.

Das Fleisch des Breitblättrigen Holzrüblings ist weißlich gefärbt und relativ dünn. Der Breitblättrige Holzrübling besitzt einen leicht pilzigen bis holzigen Geruch. Die Geschmacksprobe fällt mild aus. Da der Breitblättrig Holzrübling im rohen Zustand Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen) auslösen kann, sollten Geschmacksproben bei dieser Art vermieden werden.

Speisewert

Der Breitblättrige Holzrübling ist kein Speisepilz. Gut gegart könnte die Art theoretisch verzehrt werden. Der Speisewert ist aber gering und insgesamt gilt der Breitblättrige Holzrübling als unverträglich. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat die Art als Giftpilz eingestuft, weshalb der Breitblättrige Holzrübling bei einer Pilzkontrolle durch Pilzsachverständige nicht zum Verzehr freigegeben werden darf.

Vor allem roh giftig

Der Breitblättrige Holzrübling ist vor allem roh giftig und kann zur so genannten Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen) führen. Falls jemand die Art (trotz der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie) auf eigene Verantwortung dennoch für Speisezwecke sammelt, muss unbedingt auf eine ausreichende Garzeit geachtet werden.