Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida

DER FUCHSIGE TRICHTERLING IST ESSBAR | UNVERTRÄGLICH

  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
  • Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida

Bezeichnung:Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Röteltrichterling, Fuchsiger Rötelritterling, Paralepista flaccida
Synonyme:Lepista flaccida, Clitocybe flaccida, Agaricus flaccidus
Verwechslung:
  • Essbar: Mönchskopf, Clitocybe geotropa
  • Essbar: Ockerbrauner Trichterling, Clitocybe gibba
  • Essbar: Würziger Tellerling, Clitopilus geminus
  • Schwach giftig: Falscher Pfifferling, Hygrophoropsis aurantiaca
  • Schwach giftig: Rosa Afterleistling, Aphroditeola olida
  • Tödlich giftig: Parfümierter Trichterling, Paralepistopsis amoenolens
Gattung:

Paralepista, Röteltrichterlinge

Fuchsige Trichterlinge finden:

Den Fuchsigen Trichterling findet man vor allem im Misch- oder Nadelwald. Gerne in Hexenringen auf Nadelstreu wachsend. Die Fruchtkörper erscheinen vom Sommer bis in den späten Herbst teilweise massenhaft. In unserer Region (Südostbayern) erscheinen die Fruchtkörper des Fuchsigen Trichterlings meist zeitgleich, oder kurz nach den Violetten Rötelritterlingen, Lepista nuda.

Klimawandel:

Mit dem "Parfümierten Trichterling, Paralepistopsis amoenolens" gibt es zum Fuchsigen Trichterling einen gefährlichen und mitunter tödlichen Verwechslungspartner, der bei uns im eher nördlichen Europa eigentlich nicht vorkommt. Durch die stetige Veränderung des Klimas und den dadurch erhöhten Temperaturen, könnte sich der "Parfümierte Trichterling, Paralepistopsis amoenolens" auch bald bei uns wohl fühlen und erscheinen. Eine Verwechslung der beiden Arten wäre tödlich. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der auffällige Geruch des Parfümierten Trichterlings. Der Parfümierte Trichterling riecht süßlich, blumig oder stark nach (überreifen) Obst / Birnen und hat deshalb nicht zu Unrecht den Namen "Wohlriechender" oder "Parfümierter Trichterling" erhalten. Aktuell ist es zwar noch sehr unwahrscheinlich, dass es nördlich der Alpen häufiger zu Funden des gefährlichen Doppelgängers, oder gar Verwechslungen kommt, dennoch möchten wir auf die Möglichkeit einer Verwechslung hinweisen. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, der sollte den Fuchsigen Trichterling nicht als Speisepilz verwenden.



Beschreibung:

Der Fuchsige Trichterling erreicht einen Hutdurchmesser von bis zu 12 Zentimeter. Die Hutoberseite ist glatt und stark ausbleichend (hygrophan). Er ist jung orangebräunlich und im Alter deutlich heller, meist beigebräunlich bis hin zu fast beigegräulich gefärbt. Die Hutform ist trichterförmig. Der Hutrand ist eingerollt.

Die Lamellen des Fuchsigen Trichterlings sind weißlich bis ockergelblich gefärbt. Die Lamellen stehen dabei sehr dicht und laufen deutlich am Stiel herab.

Der Stiel ist gelbbräunlich bis orangebräunlich gefärbt und weißlich überfasert. An der Stielbasis befindet sich oft ein deutlich sichtbarer, weißer Myzelfilz.

Das Fleisch ist weißgelblich bis cremefarben und relativ zäh bis faserig. Insgesamt sind die Fruchtkörper relativ dünnfleischig, auf Grund der Vielzahl der erscheinenden Fruchtköper ist der Fuchsige Trichterling dennoch sehr ergiebig.

Unverträglich:

Grundsätzlich handelt es sich beim Fuchsigen Trichterling aus unserer Sicht um einen Speisewert, der zwar für Einzelgerichte nicht unbedingt brauchbar ist, aber als Mischpilz nicht negativ auffällt. Es mehren sich bei uns aber die Berichte, dass es nach dem Verzehr des Fuchsigen Trichterlings (vor allem von größeren Mengen) zu Magen-Darm-Beschwerden kam. Empfindliche Personen sollten diese Art also lieber nicht als Speisepilz in Betracht ziehen.

Hexenringe:

Der Fuchsige Trichterling ist bei uns in fast jedem Pilzjahr ein Massenpilz. Er erscheint bei uns an mehreren Stellen in verschiedenen Wäldern mit jeweils hunderten Fruchtkörpern auf einmal. Oft stehen die Fuchsigen Trichterling dabei dicht an dicht in großen Hexenringen.