Angebrannter Rauchporling, Bjerkandera adusta

DER ANGEBRANNTE RAUCHPORLING IST UNGIFTIG ABER KEIN SPEISEPILZ

Bezeichnung

Angebrannter Rauchporling, Rauchgrauer Porling, Bjerkandera adusta

Synonyme

Bjerkandera isabellina, Bjerkandera scanica, Boletus adustus, Boletus carpineus, Boletus pelleporus, Boletus fuscoporus, Boletus concentricus, Boletus crispus, Boletus isabellinus, Polyporus amesii, Polyporus lindheimeri, Polyporus nigrellus, Polyporus fumosogriseus, Polyporus macrosporus, Polyporus burtii, Polyporus ochraceocinereus, Polyporus adustus, Polyporus tegumentosus, Polyporus atropileus, Polyporus cinerascens, Polyporus excavatus, Polyporus dissitus, Polyporus carpineus, Polyporus halesiae, Polyporus scanicus, Polyporus digitalis, Polyporus curreyanus, Polyporus crispus, Polyporus isabellinus, Polyporus murinus, Polyporus pelleporus, Polyporus subcinereus, Polyporus secernibilis, Polystictus adustus, Polystictus carpineus, Polystictus alabamensis, Polystictus puberulus, Polystictus gloeoporoides, Poria curreyana, Poria argentea, Leptoporus nigrellus, Leptoporus crispus, Leptoporus adustus, Geotrichopsis mycoparasitica, Gloeoporus adustus, Gloeoporus crispus, Microporus gloeoporoides, Microporus lindheimeri, Coriolus alabamensis, Daedalea fennica, Daedalea solubilis, Grifola adusta, Tyromyces adustus, Agaricus crispus

Gattung

Bjerkandera, Rauchporlinge, Porlinge

Verwechslung

  • Vitalpilz: Schmetterlingstramete, Trametes versicolor
  • Ungenießbar: Striegelige Tramete, Trametes hirsuta
  • Ungenießbar: Ockerfarbene Tramete, Trametes ochracea
  • Ungenießbar: Rußbrauner Schichtpilz, Porostereum spadiceum
  • Ungenießbar: Graugelber Rauchporling, Bjerkandera fumosa
  • Ungenießbar: Birkenblättling, Lenzites betulinus
  • Ungenießbar: Zweifarbiger Knorpelporling, Gelatoporia dichroa
  • Ungenießbar: Runzeliger Schichtpilz, Stereum rugosum

Diese Art finden

Der Angebrannte Rauchporling kann sowohl als Schwächeparasit an Lebendholz, als auch als Folgezersetzer an Totholz in Erscheinung treten. Finden kann man die Art dabei vor allem auf Buche, aber auch auf vielen anderen Laubhölzern fühlt sich der Angebrannte Rauchporling wohl. 

Der Angebrannte Rauchporling findet vor allem im Zeitraum November bis März Beachtung. Insgesamt finden kann man die Art aber ganzjährig. Durch die geringen Ansprüche der Art ist der Angebrannte Rauchporling extrem weit verbreitet und sehr häufig zu finden. 

Die Kombination aus Weißfäule-Auslöser, der Möglichkeit auch Lebendholz zu befallen und der extremen Häufigkeit der Art macht den Angebrannten Rauchporling zu einem gefürchteten Holzzerstörer.



Beschreibung

Der Angebrannte Rauchporling bildet mehr oder weniger flach auf dem Substrat aufliegende Fruchtkörper, die im Regelfall einen Durchmesser von zwanzig bis dreißig Zentimetern erreichen. Bei besonders guten Bedingungen sind auch Durchmesser von über einem halben Meter möglich. 

Die Fruchtkörper des Angebrannten Rauchporlings sind grauweißlich, silbergräulich, graubräunlich oder dunkelgräulich gefärbt. Die Oberfläche fällt jung filzig und ausgewachsen kahl aus. Am Rand der Fruchtkörper befinden sich oft weißliche Zuwachszonen. 

Je nach Standort und wuchsform kann sich der Angebrannten Rauchporling auch dem Substrat nahe Blätter einverleiben. Neben der relativ Flach auf dem Substrat aufliegenden Variante gibt es auch Wuchsformen, bei denen die Art eher trametenartig geformt vom Substrat absteht. Die einzelnen Fruchtkörperteile wachsen dann gerne dachziegelartig übereinander.

Auf der Unterseite befinden sich beim Angebrannten Rauchporling gräulich gefärbte Poren. Die Poren sind vergleichsweise eckig geformt und schwärzen auf Druck innerhalb von wenigen Sekunden stark. Das Sporenpulver ist weiß gefärbt. 

Der Angebrannte Rauchporling besitzt weißgräuliches bis graubräunkliches, dünnes Fleisch mit lederig zäher bis fester / korkiger Konsistenz. Die Art besitzt einen angenehmen, pilzigen Geruch und eine pilzige aber etwas säuerliche Geschmacksprobe.

Speisewert und Verwendbarkeit

Der Angebrannte Rauchporling ist ungiftig aber kein Speisepilz. Die Art besitzt zwar einen angenehmen Geruch, dafür aber sehr dünnes Fleisch mit zäher bis korkatiger Konsistenz.

Kernmerkmale

Der Angebrannte Rauchporling kann über die folgenden Kernmerkmale erkannt werden

  • Substrat Laubholz, gerne Buche
  • Graue, eckige Poren die auf Druck schwärzen
  • Dünnes Fleisch mit zäher bis korkiger Konsistenz
  • Angenehm, pilziger Geruch
  • Keine Farbreaktion mit Kalilauge