Spitzschuppiger Stachelschirmling, Spitzschuppiger Schirmling, Spitzschuppiger Mehlschirmling, Rauer Schirmling, Lepiota aspera

DER SPITZSCHUPPIGE STACHELSCHIRMLING IST GIFTIG | MIT ALKOHOL VERSTÄRKT SICH DIE GIFTWIRKUNG!

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Bezeichnung:Spitzschuppiger Stachelschirmling, Spitzschuppiger Schirmling, Spitzschuppiger Mehlschirmling, Rauer Schirmling, Lepiota aspera
Gattung:

Lepiota, Schirmlinge

Synonyme:

Echinoderma asperum, Lepiota acutesquamosa var furcata, Echinoderma acutesquamosum, Echinoderma friesii, Agaricus asper, Amplariella aspera, Cystolepiota acutesquamosa

Verwechslung:
  • Essbar: Braunschippiger Riesenchampignon, Agaricus augustus
  • Essbar: Riesenschirmling, Parasol, Macrolepiota procera
  • Giftig: Kegelschuppiger Stachelschirmling, Echinoderma hystrix
  • Giftig: Kakaobrauner Stachelschirmling, Echinoderma calcicola
  • Giftig: Igel Stagchelschirmling, Echinoderma echinaceum


Beschreibung:

Der Hut des Spitzschuppigen Stachelschirmlings erreicht einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimeter. Er ist rosabräunlich gefärbt und besitzt deutlich sichtbare, bräunliche Stacheln auf der Hutoberseite. Jung ist der Hut halbkugelig geschlossen. Mit zunehmendem Alter wird der Hut flach.

Der beißende, unangenehme Geruch, sowie der etwas unangenehm mehlige Geschmack laden zum Glück nicht zum Verzehr ein. Die Art ist stark giftig. Das Fleisch des Fruchtkörpers ist weißlich gefärbt. Es handelt sich um eine relativ festfleischige Art.

Der Stiel des Spitzschuppigen Stachelschirmlings ist weißbräunlich gefärbt und besitzt einen wolligen Stielring. Der Stielring ist nicht verschiebbar, was im Zweifelsfall ein gutes Unterscheidungsmerkmal zum essbaren Riesenschirmling, Macrolepiota procera bietet.

Die Lamellen sind weißgelblich gefärbt. Mit zunehmendem Alter verfärben sich die Lamellen hellbräunlich. Die Lamellen stehen immer sehr eng, sind oft gegabelt und sind nicht am Stiel angewachsen ("freistehend").

Stark giftig

Der Spitzschuppige Stachelschirmling enthält verschiedene Magen-Darm-Gifte, die sich bei Alkoholkonsum noch stärker auf den Körper auswirken und sogar zu tödlichen Vergiftungen führen können.

Stachelschirmlinge finden:

Den Spitzschuppigen Stachelschirmling findet man gerne an Waldwegen oder Wegrändern sowie in Parks oder an Stellen mit Schuttablagerungen. Bei uns in der Region Oberbayern ist diese Art häufig zu finden. Die Fruchtkörper erscheinen bei uns in geselligen Gruppen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein.