Schuppiger Sägeblättling, Neolentinus lepideus

DER SCHUPPIGE SÄGEBLÄTTLING IST KEIN SPEISEPILZ | UNGIFTIG ABER TEILWEISE SEHR ZÄH

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Bezeichnung:Schuppiger Sägeblättling, Neolentinus lepideus
Synonyme:Neolentinus suffrutescens, Lentinus lepideus, Lentinus suffrutescens, Lentinus sitaneus, Lentinus cryptarum, Lentinus maximus, Lentinus gallicus, Lentinus contiguus, Lentinus lepideus, Lentinus domesticus, Lentinus magnus, Lentinus platensis, Lentinus spretus, Pocillaria lepidea, Pocillaria suffrutescens, Pocillaria sitanea, Pocillaria cryptarum, Pocillaria contigua, Pocillaria gallica, Clitocybe lepidea, Panus lepideus, Agaricus cyprinus, Agaricus serpentiformis, Agaricus lepideus, Agaricus tubaeformis, Agaricus suffrutescens, Agaricus polymorphus
Verwechslung:
Gattung:

Sägeblättlinge Lentinus

Schuppige Sägeblättlinge finden:

Der Schuppige Sägeblättling ist ein Folgezersetzer und als braunfäuleauslösender Holzschädling bekannt. Der Schuppige Sägeblättling bevorzugt dabei totes Nadelholz und erscheint gerne auf Stümpfen von Lärchen und Kiefern.

Der Schuppige Sägeblättling ist bei uns in Oberbayern ein typischer Sommerpilz, der vor allem in heißen und trockenen Sommern als Massenpilz in Erscheinung tritt. In kühleren und nassen Sommern ist der Schuppige Sägeblättling dafür deutlich seltener zu finden.

Hauptsaison hat der Schuppige Sägeblättling von Juni bis August, aber auch schon im Mai bzw. bis weit in den Herbst hinein sind Funde des Schuppigen Sägeblättlings durchaus möglich.



Beschreibung:

Der Schuppige Sägeblättling erreicht einen Hutdurchmesser von bis zu zwanzig Zentimetern. Der Hut ist weißlich gefärbt und besitzt auf der Hutoberseite bräunliche bis rotbräunliche Schuppen. Der Hutrand fällt bei jüngeren Fruchtkörpern lange eingerollt aus, kann bei alten, ausgewachsenen Fruchtkörpern aber auch nach oben gewölbt sein.

Auf der Hutunterseite befinden sich beim Schuppigen Sägeblättling jung weißlich und im Alter weißgelblich gefärbte Lamellen. Die Lamellen laufen etwas am Stiel herab. Die einzelnen Schneiden sind deutlich gesägt und können vor allem bei im Wachstum befindlichen Fruchtkörpern mit Guttationstropfen behangen sein. Das Sporenpulver ist weißlich gefärbt.

Der Stiel des Schuppigen Sägeblättlings fällt mit einer Länge von bis zu zwölf und einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern meist relativ wuchtig aus. Der Stiel ist weißlich gefärbt und deutlich geschuppt.

Das Fleisch des Schuppigen Sägeblättlings ist weißlich bis ganz schwach weißgelblich (vor allem zur Stielbasis) gefärbt. Je größer / älter die Fruchtkörper des Schuppigen Sägeblättlings ausfallen, desto zäher ist auch das Fleisch. Alte und ausgewachsene Fruchtkörper können eine fast schon korkähnliche Konsistenz besitzen.

Der Geruch des Schuppigen Sägeblättlings besitzt eine deutliche Anis-Komponente und fällt insgesamt süßlich-pilzgi bis manchmal auch schwarz obstartig aus. Die Geschmacksprobe fällt mild / pilzig aus.

Speisewert:

Der Schuppige Sägeblättling ist für uns kein Speisepilz. Die Art wird zwar manchmal auch als „essbar“ oder auch „jung essbar“ beschrieben, uns sagen Geschmack und vor allem die zähe, teilweise fast schon korkähnliche Konsistenz überhaupt nicht zu.

Vor allem wenn der Schuppige Sägeblättling auf Eisenbahnschwellen, oder anderen eher unappetitlichen Stellen gefunden wird, ist zudem von einer Anreicherung diverser Schadstoffe auszugehen, weshalb die Art wenn überhaupt nur aus dem Wald für Speisezwecke gesammelt werden sollte.

Holzschädling:

Als Holzschädling ist der Schuppige Sägeblättling vor allem als Gebäudeschädling gefürchtet und kann zu großen und entsprechend teuren Schäden führen. Sogar an hölzernen Schiffsanlegestellen, oder auch auf Eisenbahnschwellen kann sich der Schuppige Sägeblättling ansiedeln und das Holz schädigen.