Maisbeulenbrand, Maispilz, Mexikanische Trüffel, Huitlacoche, Ustilago maydis

DER MAISBEULENBRAND GILT ALS ESSBAR | DELIKATESSE IN AMERIKA

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Bezeichnung:Maisbeulenbrand, Maispilz, Mexikanische Trüffel, Huitlacoche, Ustilago maydis
Synonyme: Ustilago mays-zeae, Ustilago euchlaenae, Erysibe maydis, Lycoperdon zeae, Uredo zeae, Uredo segetum, Uredo maydis, Uredo zeae-maydis
Gattung: Ustilago, Brandpilze
Verwechslung: Der Maisbeulenbrand ist auf Grund seiner Merkmale und seines Vorkommens nur an Mais aus unserer Sicht nicht verwechselbar.
Den Maisbeulenbrand finden

Finden kann man den Maisbeulenbrand vom Spätsommer bis in den Herbst hinein. Der Maisbeulenbrand bildet dabei vor allem an den Maiskolben seine Fruchtkörper.



Beschreibung:

Der Maisbeulenbrand bildet bis zu 15 Zentimeter große Fruchtkörper aus. Die Fruchtkörper zeigen sich als gräulich bis schwärzlich gefärbte, tumor- bis beulenartige Gebilde an den Maiskolben der Maispflanze.

Im Prinzip befällt der Maisbeulenbrand den Maiskolben und bildet direkt am Kolben Sporenbehälter aus. Ist der Maisbeulenbrand ausgereift, dann sind die Fruchtkörper mit dem grauschwärzlichen Sporenpulver befüllt.

Vorsicht bei Schwangeren!

Schwangere sollten den Maisbeulenbrand auf keinen Fall verzehren. Der Maisbeulenbrand enthält geringe Mengen des Giftstoffes Ergotin. Dieser Giftstoff kann vorzeitige Wehen auslösen und im schlimmsten Fall zu einer Frühgeburt führen!

Delikatesse in Übersee:

Vor allem in Amerika gilt der Maisbeulenbrand unter dem Namen Huitlacoche als Delikatesse. Der Maisbeulenbrand wird in den USA und Mexika sogar gezüchtet. In Europa ist der Maisbeulenbrand weniger bekannt. In der Schweiz ist diese Art sogar als Marktpilz zugelassen.

Junge Exemplare des Maisbeulenbrandes werden zur Zubereitung oft einfach nur scharf angebraten und sofort verzehrt. Grundsätzlich würden wir eher davon abraten wild wachsenden Maisbeulenbrand von unbekannten Feldern zu ernten, da man nie weiß welche Pestizide der Pflanze (und somit auch der Maisbeulenbrand) anhaften.