Blassgelber Mistborstling, Cheilymenia theleboloides

DER BLASSGELBE MISTBORSTLING IST UNGENIESSBAR | RELATIV SELTEN ZU FINDEN


Bezeichnung

Blassgelber Mistborstling, Blassgelber Erdborstling, Cheilymenia theleboloides

Synonyme

Peziza theleboloides, Lachnea theleboloides, Humaria theleboloides, Humaria ascoboloides, Scutellinia theleboloides, Patella theleboloides, Coprobia theleboloides, Peziza ascoboloides

Gattung

Cheilymenia, Mistborstlinge

Verwechslung

  • Ungenießbar: Gemeiner Mistborstling, Cheilymenia fimicola
  • Ungenießbar: Gelber Mistborstling, Cheilymenia pulcherrima
  • Ungenießbar: Orangefarbener Mistborstling, Cheilymenia stercorea
  • Ungenießbar: Spindelsporiges Aggregatbecherchen, Byssonectria terrestris
  • Ungenießbar: Spindelsporiger Becherling, Byssonectria fusispora
  • Ungenießbar: Brandstellenborstling, Anthracobia melaloma
  • Ungenießbar: Gelbe Baumflechte, Xanthoria parietina

Diese Art finden

Finden kann man Blassgelbe Mistborstlinge auf humusreichen Böden oder Dung. Es handelt sich um einen Folgezersetzer, der vom Frühling bis in den späten Herbst erscheint. Diese Art ist relative selten und befindet sich deshalb in der Schweiz auf der Roten Liste.

Beschreibung

Der Blassgelben Mistborstling bildet relativ kleine, bis zu 10 Millimeter große Fruchtkörper aus. Jung sind die becherförmigen Fruchtkörper noch blassgelblich gefärbt und nahezu geschlossen. Mit zunehmendem Alter und Größe der Becherlinge wird die Färbung intensiver. Die Fruchtkörper sind mit kaum sichtbaren Haaren besetzt. Trocknen die Fruchtkörper aus, dann rollen sich die Fruchkröper ein.

Unser Erstfund

Unseren ersten und bisher einzigen Fund des Blassgelben Mistborstlings konnten wir im Pilzjahr 2018 machen. Wir haben die Art an einem Abhang finden können, an dem der ortsansässige Bauer Sägespäne vermischt mit Hühnerdung verteilt hat. Die Blassgelben Mistborstlinge wuchsen dort in schier endlosen Clustern mit Tausenden von Fruchtkörpern.