Anischampignon, Dünnfleischiger Anischampignon, Anisegerling, Dünnfleischiger Anisegerling, Agaricus silvicola

ANISCHAMPIGNONS SIND ESSBAR UND HERVORRAGENDE SPEISEPILZE

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Bezeichnung:Anischampignon, Dünnfleischiger Anischampignon, Anisegerling, Dünnfleischiger Anisegerling, Agaricus silvicola
Gattung: Agaricus, Champignons, Egerlinge
Verwechslung:
  • Essbar: Schiefknolliger Anischampignon, Agaricus essettei
  • Essbar: Schafchampignon, Agaricus arvensis
  • Essbar: Schneeweißer Champignon, Agaricus urinascens
  • Unießbar: Übelriechender Champignon, Agaricus maleolens
  • Giftig: Karbolchampignon, Agaricus xanthodermus
  • Giftig: Weißer Knollenblätterpilz, Amanita verna
  • Giftig: Grüner Knollenblätterpilz, Amanita phalloides
Champignon-Regeln:

Allgemeines

  • Es gibt rund 80 Champignon-Arten in Europa, darunter einige giftige und ungenießbare Arten
  • Vor allem junge, geschlossene Exemplare können außerdem auch leicht mit (starkgiftigen) Knollenblätterpilzen verwechselt werden. Champignons besitzen an der Stielbasis NIE eine Knolle. Es gilt hier besonders der Grundsatz: Nur was zu 100% richtig bestimmt ist darf auf dem Teller landen. Ein Fehler kann hier zu schweren gesundheitlichen Schäden oder zu noch schlimmeren Konsequenzen führen.
Essbare Champignon-Arten

  • Bei roter Verfärbung ("röten" bei Anschnitt, Druck oder Verletzung Fruchtkörpers) und angenehmen Geruch ist die Champignon-Art essbar
  • Bei gelber Verfärbung ("gilben" bei Anschnitt, Druck oder Verletzung Fruchtkörpers) und angenehm pilzigem Anis-Geruch ist die Champignon-Art essbar
  • Bei keiner gelben Verfärbung der Stielbasis und angenehm pilzigem Geruch ist die Champignon-Art essbar
Giftige und ungenießbare Champignon-Arten

  • Bei gelber Verfärbung ("gilben" bei Anschnitt, Druck oder Verletzung des Fruchtkörpers) ohne deutlichem Anis-Geruch ist von einer ungenießbaren oder giftigen Art auszugehen
  • Bei unangenehmen Geruch (Jod, Tinte, Chemie, Fisch) ist von ungenießbaren, giftigen oder verdorbenen Art auszugehen

Anischampignons finden:

Den Ansichampignon findet man vor allem im Mischwald und dort sehr gerne an Waldwegen und Lichtungen. Es handelt sich um einen Folgezersetzer, der vom Frühsommer bis in den späten Herbst erscheint.





Beschreibung:

Der Anischampignon erreicht vereinzelt einen stattlichen Hutdurchmesser von bis zu 20 Zentimeter. In der Regel erreichen die Hüte einen Durchmesser von immerhin 10-15 Zentimeter. Das macht den wohlschmeckenden Anischampignon nicht nur zu einem sehr schmackhaften, sondern auch ergiebigen Speisepilz. Die Hutoberseite ist weißlich bis leicht cremfarben. Auf Druck beginnt der Anischampignon leicht zu gilben. Die Huthaut lässt sich teilweise vom Hut abziehen. Auf der Hutoberseite können kleine weißbräunliche Schüppchen zu sehen sein.

Der Stiel ist ebenso stattlich ausgeprägt wie der Hut und wird bei einem Durchmesser von 2-3 Zentimeter in der Regel 10-15 Zentimeter lang. Bei Berührung gilbt auch der Stiel. Er verfärbt sich an der Druckstelle gelblich bis braungelblich. Die Stielbasis kann eine kleine Verdickung aufweisen, welche auch schiefknollig ausfallen kann und so eine Verwechslung mit Schiefknolligen Anischampignon möglich macht. Im oberen Stieldrittel befindet sich beim Anischampignon ein vergleichsweise sehr großer, aber dünnhäutiger Ring. Der Stielring ist weißlich gefärbt und sehr breit.

Die Lamellen des Anischampignon sind jung hellgräulich verfärben sich aber sehr schnell rosagräulich. Alte Exemplare mit dunklen, kakaobrauenen Lamellen sollten nicht mehr für Speisezwecke gesammelt werden.

Speisewert:

Beim Anischampignon handelt es sich um einen hervorragenden Speisepilz, der in der Regel einen deutlich intensiveren Geschmack als jeder Zuchtchampignon hat. Viele Champignon-Arten enthalten außerdem krebshemmende, antibiotische und antivirale Inhaltsstoffe, die den schmackhaften Champignon auch noch gesund machen.

Verwechslung Karbolchampignon

Die größte Verwechslungsgefahr besteht beim Anischampignon wohl mit dem Karbolchampignon oder auch Karbolegerling (Agaricus xanthodermus). Die beiden einfachsten Möglichkeiten eine sichere Unterscheidung zu treffen sind der Geruch und das Gilben der beiden Arten. Während der Anischampignon einen wunderbaren, angenehmen pilzigen Geruch mit kräftiger Anis-Note verströmt, riecht der Karbolchampignon wirklich auffallend unangenehm nach Medizinschrank / tintenartig. Das zweite Merkmal das eine einfache Unterscheidung zulässt ist das Gilben der beiden Arten. Während der Anischampignon vor allem an Druckstellen am Hut oder Stiel leicht gilbt (und bei Schnittstellen kaum ein gilben aufweist) ist das beim Karbolegerling genau umgekehrt. Während der Karbolegerling auf Druck kaum gilbt bildet sich bei dieser Art beim Schnittbild vor allem an der Stielbasis eine intensive Gelbfärbung. Kombiniert man die beiden Merkmal Geruch und Gilben bei der Unterscheidung dieser zwei Arten, dann ist eine Unterscheidung leicht möglich.

Schwermetallbelastung

Wild wachsende Champignon-Arten stehen im Verdacht besonders viele Schwermetalle aus dem Boden aufzunehmen. Wer in einer Region sammelt, die mit Schwermetallen belastet ist, sollte den Verzehr des Fundes überdenken. Besonders Cadmium, aber auch Cäsium (als Überbleibsel des Reaktorunglücks in Tschernobyl) können sich in den wildwachsenden Fruchtkörpern anreichern und zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen.